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Umsetzung der Bau- und Energiewende ohne Gips nicht möglich

Der Bundesverband Baustoffe – Steine und Erden (bbs) hat eine Studie über „Die Nachfrage nach Primär- und Sekundärrohstoffen der...

Die notwendige Gewinnung aller mineralischen Baurohstoffe stellt immer auch einen Eingriff in die Natur dar. Gipsabbau bringt einerseits die Störung...

Zahlen und Fakten

Die Gipsindustrie in Zahlen

 

 

Die Gipsindustrie in Zahlen

Wissen

Mineralisch


Gips ist Bestandteil der mehrere Tausend Vertreter umfassenden Stoffgruppe der Mineralien. Darunter werden alle natürlich gebildeten, anorganischen Substanzen der Erdkruste verstanden, die eine einheitliche chemische Zusammensetzung und eine charakteristische Kristallstruktur aufweisen – also ein bestimmtes, sich stets wiederholendes Muster der Molekülanordnung. Das in der Natur vorkommende Gipsgestein ist Calciumsulfat-Dihydrat, in dessen Kristallstruktur bis zu zwei Wassermoleküle pro Molekül Calciumsulfat eingelagert sein können (CaSO4·2H2O). Die in der Natur anstehende kristallwasserfreie Form des Calciumsulfats wird als Anhydrit (CaSO4) bezeichnet.

Gipsgestein gehört zu weit verbreiteten sowie reichlich vorkommenden Mineralien und steht in der Erdkruste oft oberflächennah an, sodass der Rohstoff wirtschaftlich gewonnen werden kann.

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